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Bauschuttverwertung – Was ist zu beachten?

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hat die Vorgaben für den Einbau von Bauschutt in technischen Bauwerken im Leitfaden „Anforderungen an die Verwertung von technischen Bauwerken“, Stand 15. Juni 2005, geregelt.

Mit dem Leitfaden wird die Anwendung und Güteüberwachung von Recyclingbaustoffen konkretisiert und ein wertvoller Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen geschaffen. Eine Güteüberwachung (Untersuchung und Analyse der Inhaltsstoffe im Bauschutt) ist Voraussetzung für einen umweltverträglichen Einbau zum Schutz des Bodens und des Grundwassers. Bauschutt kann mit schädlichen Verunreinigungen vermischt sein, die sich nachdem Einbau auswaschen und so das Grundwasser verunreinigen. Schädliche Verunreinigungen können z.B. durch Farbanstriche, Baustoffe oder durch die Nutzung des Bauwerks (z.B. Verunreinigung mit Mineralölen oder anderen chemischen Stoffen) verursacht werden.

Der Bauschutt kann hauptsächlich für folgende Zwecke verwendet werden:

  • Feld- und Waldwegebau
  • Straßenbau
  • Platzbefestigung
  • Auffüllung und Bodenausgleich

Welcher Bauschutt darf verwendet werden?

Ziegelbruch, Beton- und Steinbruch, Mörtelteile, Erdaushub ohne schadstoffhaltige Verunreinigungen (Mineralöle, Schwermetalle oder andere gefährliche Stoffe) und ohne Fremdstoffe (Asbest, Teer, Kunststoffe, Holz,Metall, Glas u. dgl.).

Welche Anforderungen werden an das Material gestellt?

Das Material (Bauschutt) ist zu zerkleinern. Dazu sind Bauschuttaufbereitungs und Sortieranlagen am besten geeignet. Der Bauschutt ist von einem Untersuchungslabor analysieren zu lassen. Ohne Analyse kann die Einhaltung der Richtwerte bzw. die Belastung des Materials nicht ermittelt werden. Auskunft erteilt das Landratsamt Landshut, Sachgebiet Abfallwirtschaft.

Vor dem Einbau von Bauschutt in technischen Bauwerken benötigt das Landratsamt Landshut folgende Angaben: Es ist ein schriftlicher Antrag beim Landratsamt Landshut, Sachgebiet 25, Abfallwirtschaft, zu stellen (Antragsvordrucke sind im Rathaus, Zimmer 30,erhältlich).

  • Angaben über Flurnummer und Gemarkung
  • Größe des aufzufüllenden Grundstücks (Fläche)
  • offener (nicht abgedeckter) oder gedeckter Einbau (mit Abdeckung oder Überbauung),
  • Menge des Bauschuttmaterials (ca. t oder ),
  • Analyse des Materials (Untersuchungsergebnis Labor),
  • Herkunft des Materials

Ansprechpartner für Bauschutt im Landkreis Landshut:

Bauer Josef, Tel. 0871/408313,
Thoma Wolfgang, Tel. 0871/408311,
Trummet Birgit, Tel. 0871/408300

Grenzabstand von Pflanzen

Der Eigentümer eines Grundstücks kann verlangen, dass auf einem Nachbargrundstück nicht Bäume, Sträucher oder Hecken, Weinstöcke oder Hopfenstöcke in einer geringeren Entfernung als 0,50 m oder, falls sie über 2 m hoch sind, in einer geringeren Entfernung als 2 m von der Grenze seines Grundstücks gehalten werden.

Zugunsten eines Waldgrundstücks kann nur die Einhaltung eines Abstands von 0,50 m verlangt werden. Das Gleiche gilt, wenn Wein oder Hopfen auf einem Grundstück angebaut wird, in dessen Lage dieser Anbau nach den örtlichen Verhältnissen üblich ist.

Sammlung von Speiseöl und –fett auf der Altstoffsammelstelle

Auf der Altstoffsammelstelle an der Industriestraße werden gegen 1,00 € Pfand so genannte „Öli-Sammelbehälter“ an interessierte Bürger ausgegeben. Das sind gelbe, 3-l-fassende Eimer mit Deckel. In den „Öli´s“ werden Speiseöl und –fett, wie z. B. Frittierfett, Öl von eingelegten Speisen (Oliven, Artischocken usw.), Butter- und Schweineschmalz oder verdorbene und abgelaufene Fette gesammelt. Nicht hinein dürfen: Mineral-, Motor- und Schmieröle, andere Flüssigkeiten und Chemikalien, Mayonnaisen, Saucen und Dressings, Speisereste und sonstige Abfälle. Volle Öli´s können in der Sammelstelle im Austausch gegen einen leeren, gereinigten Eimer abgegeben werden. Dadurch entfällt lästiges und unappetitliches Umfüllen von Öl und Fett in der Sammelstelle. In anderen Behältern angelieferte Speiseöle oder –fette können nicht angenommen werden. Das Öl wird von der Firma Berndt aus Oberding aufbereitet und verwertet. Zum Teil gewinnt die Fa. Berndt daraus Energie, zum anderen Teil wird das Öl weiter in eine Anlage zur Herstellung von Biodiesel transportiert. Die entleerten Eimer werden gereinigt und im Austausch zurückgeliefert. Weitere Informationen können der Internetseite der Fa. Berndt: www.oeli-bayern.de entnommen werden.  

 
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